Plätze und Parks in Berlin-Kreuzberg - places and parks - Xhain.info

   
Alfred-Döblin-Platz
Askanischer Platz
Alfred-Döblin-Platz
   
Blücherplatz
Heinrichplatz
Blücherplatz
   
Kottbusser Tor
Lausitzer Platz
Kottbusser Tor
   
Marheinekeplatz
Mariannenplatz
Marheinekeplatz
   
Mehringplatz
Moritzplatz
Mehringplatz
   
Oranienplatz, Blickrichtung Westen
Spreewaldplatz
Oranienplatz
   
Südstern
Theodor-Wolff-Park
Südstern

 

Chamissoplatz

Der Chamissoplatz (benannt nach Adelbert von Chamisso) in Kreuzberg befindet sich zwischen Willibald-Alexis-Straße und Arndtstraße in einer alten Wohngegend nahe dem Flughafen Tempelhof. Von den Anwohnern wird dieser Bereich Kreuzbergs auch Chamissokiez genannt.

Vom Charakter her ist der innere Teil des Chamissoplatzes ein Spielplatz für die Kinder aus der dortigen Nachbarschaft. An seiner Ostseite findet jeden Samstag ein Wochenmarkt für Bio-Produkte aus der Berlin-Brandenburgischen Region statt.

Durch die einheitliche und sanierte Gründerzeit-Bebauung stellt der Platz einen der schönsten Plätze Berlins dar. Er ist ein beliebtes Ziel von Sight-Seeing-Touren, lädt durch zahlreiche Gaststätten zum Verweilen ein und ist Schauplatz von Dreharbeiten, wenn es gilt, eine altberliner Kulisse zu nutzen.

Entsprechend ist die Gegend um den Chamissoplatz ein bevorzugter Ort für Künstler und Studenten.

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Görlitzer Park

Auf dem Gelände des alten Görlitzer Bahnhofs befindet sich heute der Görlitzer Park.

Das Gelände des ehemaligen Bahnhofs wurde in den 1990ern in einen Park verwandelt. Heute ist der Görlitzer Park einer der großen Parks und ein Naherholungsgebiet in Kreuzberg. Er hat unter anderem auch einen beliebten Kinderbauernhof und ist im Sommer Ort zahlreicher spontaner Grillparties und auch von Open-Air-Veranstaltungen.

Im Süden des Görlitzer Parks führten mehrere Eisenbahnbrücken in den Bezirk Treptow-Köpenick, von denen noch eine erhalten ist und als Fußgängerbrücke dient. Bis zum Mauerfall verlief hier die Berliner Mauer.

Der Görlitzer Tunnel war bis mindestens 1987 noch begehbar und wich mit der Öffnung des Parks einer großen Mulde in der Mitte des Parks, die eine Art natürliche Arena bildet. Die ehemaligen Mauern des Tunnels wurden als Gestaltungselement mit einbezogen und sind noch heute erkennbar.

Eine weitere Attraktion des Parks ist die künstlerische Nachbildung der berühmten Sinterterrassen von Pamukkale (Türkei), die jedoch aufgrund der Verwendung einer nicht geeigneten Steinsorte schon nach kurzer Zeit mit großen Bauzäunen abgesperrt wurden.

Im Berliner Volksmund werden sowohl der Görlitzer Park als auch der heutige U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof kurz Görli genannt (z.B. auch im Sommerhit Görli, Görli von P.R. Kantate).

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Viktoriapark

Der Viktoriapark liegt im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf dem Kreuzberg.

Der Viktoriapark ist auf einem Hang angelegt, der einen Ausläufer der Berlin-Brandenburger Hochfläche Teltow südlich vom Berliner Urstromtal darstellt. Sein Wahrzeichen ist das am oberen Ende des Hanges gelegene Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg, von dem aus sich ein hervorragender Blick über Berlin bietet. Am Nationaldenkmal entspringt ein markanter künstlicher Wasserfall, der sich bis zum Fuß des Berges an der Kreuzung der Großbeerenstraße mit der Kreuzbergstraße hinabstürzt. Außerdem wird an seinem Hang ein Wein, der Kreuz-Neroberger angebaut.

Im Volksmund wird der Park meistens nur als Kreuzberg bezeichnet und das Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg als Kreuzbergdenkmal oder Monument.

Die Geschichte des Viktoriaparks begann im Jahr 1821, als das Nationaldenkmal von Karl Friedrich Schinkel zur Erinnerung an die Schlachten der Befreiungskriege auf der bis dahin Tempelhofer Berg oder Runder Weinberg genannten Erhebung errichtet und zu seinen Füßen ein einfacher Park angelegt wurde.

Ab 1888 wurde der bis Hügel nach Plänen des Stadtgartendirektors Hermann Mächtig als Parkanlage mit gebirgsähnlichem Charakter gestaltet. Zwischen 1913 und 1916 wurde der Park nach Westen wesentlich erweitert.

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Wassertorplatz

Der Berliner Wassertorplatz, benannt nach dem historischen Wassertor, liegt im Ortsteil Kreuzberg rund einhundert Meter westlich des Kottbusser Tores. Der Platz wird heute von der stark frequentierten Skalitzer Straße und der U-Bahnlinie U1, die über dem Mittelstreifen der Skalitzer Straße als Hochbahn verläuft, geteilt. Mit seinem Nachbarn Kottbusser Tor gilt der Wassertorplatz als sozialer Brennpunkt.

Namensgeber des Platzes ist das historische und nicht mehr vorhandene Wassertor in der Berliner Zollmauer oder Akzisemauer, die im 18. Jahrhundert die Berliner Stadtmauer ersetzte. Das Tor lag im südöstlichen Mauerbereich zwischen dem Halleschen Tor und dem benachbarten Kottbusser Tor an der Stelle, an der der ab 1926 zugeschüttete Luisenstädtische Kanal durch die Mauer in die Stadt floss. An dem verschließbaren Tor in Form eines Eisengitters mussten die Schiffe ihre Waren kontrollieren und verzollen lassen.

Der ursprünglich von dem Baurat und Direktor der Bauakademie Johann Carl Ludwig Schmid konzipierte und von dem Gartenbauarchitekten Peter Joseph Lenné realisierte Luisenstädtische Kanal verband den Landwehrkanal – vom Urbanhafen ausgehend – über den Wassertorplatz, den Oranienplatz und das Engelbecken mit der Spree. Der 1852 eröffnete Kanal verfügte an der Stelle des Wassertores über ein größeres Hafenbecken, dessen Raum der heutige Platz einnimmt.

Zwischen 1926 und 1928 gestaltete der Gartenarchitekt Erwin Barth den zugeschütteten Kanal zu einer Grünfläche um, die im Bereich des Wassertorplatzes nach Westen vom Segitzdamm und nach Osten vom Erkelenzdamm begrenzt ist. Auf der Nordseite des inzwischen von der U-Bahn geteilten Platzes wurde eine Jugendverkehrsschule angelegt. 1981 und 1986 statteten der Architekt Hinrich Baller und seine Frau Inken den Platz mit einem Teich, Skulpturen und mit einer filigranen „Gartenbrücke“ aus, die über einen tiefer gelegenen Parkeinschnitt führt und an den ehemaligen Wasserlauf und die „richtige“ Brücke an dieser Stelle erinnert. Mit dem gesamten Grünzug des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals ist der Platz als schützenswertes Gartendenkmal in die Landesdenkmalliste Berlins aufgenommen.

Einige ältere Häuser direkt am Platz erinnern an sein ehemaliges großbürgerliches Flair. Heute ist seine Umgebung im Südteil fast flächendeckend mit mehrstöckigen Neubauten bedeckt, die zu einem großen Teil im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus erstellt wurden und die Sozialstruktur mit einem hohen Anteil erwerbsloser Anwohner prägen. Wie das benachbarte Kottbusser Tor (Kotti) gilt der Wassertorplatz als sozialer Brennpunkt. Der Berliner Senat wies das Viertel rund um das Kottbusser Tor als eines von 17 Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf aus. Das künstlich geschaffene Präventionsgebiet Kreuzberg Zentrum/Wassertorplatz erhält seit 1999 ein Programm zum Quartiersmanagement.


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