Mariannenplatz - Berlin-Kreuzberg - Xhain.info

Mariannenplatz

Mariannenplatz

10997 Berlin

Kreuzberg

 

Der Mariannenplatz (Postleitzahl 10997) liegt im Ortsteil Kreuzberg des Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gehörenden (vormals SO 36) nahe der ehemaligen Mauer. Er verläuft auf der Mariannenstraße zwischen Waldemar- und Wrangelstraße und ist ein relativ großer Platz mit parkähnlichem Charakter und weitläufiger Liegewiese. An seinem nördlichen Ende, am Bethaniendamm, befindet sich die St.-Thomas-Kirche. Namensgeberin des Platzes war die Tochter des niederländischen Königs Wilhelm I. und preußische Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau (1810–1883).


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Adressen am Mariannenplatz nach Hausnummern (Seite kostenlos eintragen)
   
1A  
Georg von Rauch Haus
Politik- Friedrichshain-Kreuzberg
   
28  
Nürtingen-Grundschule
Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg
   
   
Mariannenplatz, St.-Thomas-Kirche
Bethanien
Mariannenplatz, St.-Thomas-Kirche
Bethanien
   
Mariannenplatz
Feuerwehrbrunnen am Mariannenplatz
Mariannenplatz
Feuerwehrbrunnen am Mariannenplatz
   
Nürtingen-Grundschule
St.-Thomas-Kirche
Nürtingen-Grundschule
St.-Thomas-Kirche
   
   

Am Mariannenplatz sind das ehemalige Krankenhaus Bethanien, das heute als „Künstlerhaus Bethanien“ bezeichnet wird, sowie das Kulturamt des Bezirks beheimatet.

Hier liegt auch das ehemals besetzte Georg-von-Rauch-Haus (umgangssprachlich Rauch-Haus), das nach dem von einem Polizisten erschossenen Aktivisten der Berliner Stadtguerilla, Georg von Rauch, benannt wurde. Der linke deutsche Rockmusiker Rio Reiser wohnte zeitweise hier, und seine Band Ton Steine Scherben verewigte 1972 den Mariannenplatz in der Hausbesetzer-Hymne Rauch-Haus-Song (Der Mariannenplatz war blau, soviel Bullen waren da ...) vom Album Keine Macht für Niemand.

Nach der Wende wohnte in den 1990er-Jahren der bekannte deutsche Dramatiker Heiner Müller bis zu seinem Tod im Jahr 1995 in direkter Nachbarschaft zum Mariannenplatz in der Muskauer Straße.

Auf dem Mariannenplatz mit seiner runden Freiluftbühne finden öfter Straßenfeste und andere Kulturveranstaltungen statt, so zum Beispiel das jedes Jahr am 1. Mai stattfindende Familienfest, das allerdings in den letzten Jahren mehrmals Opfer der Ausschreitungen zwischen Autonomen und Polizei geworden ist (siehe Erster Mai in Kreuzberg). Ansonsten ist der Platz ein beliebter Naherholungstreffpunkt für Menschen jeglichen Alters und jeglicher Nationalität. Am 21. Juni 2002 gab die Band Die Ärzte auf dem Platz ihr 20-Jahres-Jubiläumskonzert vor 35.000 Zuschauern, vom 2. bis zum 8. Juli fand hier die Straßenfußball-Weltmeisterschaft 2006 statt.

 

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