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Zielona Góra
Zielona Góra (deutsch: Grünberg in Schlesien) ist
eine Großstadt und die Hauptstadt der Woiwodschaft Lebus
in Polen. Die Stadt liegt rund 90 km nordöstlich von Cottbus,
etwa 150 km nordwestlich von Breslau und etwa 110 km südwestlich
von Posen nahe der Oder. Zielona Góra ist kreisfreie und
Universitätsstadt sowie katholischer Bischofssitz. Außerdem
ist Zielona Góra neben Gorzów Wielkopolski administrativer
Mittelpunkt der Woiwodschaft Lebus, denn hier haben der Woiwodschaftsmarschall,
das repräsentative Oberhaupt der Woiwodschaft, sowie viele
andere Verwaltungs- und Woiwodschaftsämter ihren Sitz.
Die Stadt Grünberg wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt,
zu diesem Zeitpunkt besaß sie bereits Stadtrecht und Weichbildrecht.
Nach einer Chronik sollen die Ursprünge der Stadt in einer
1222 errichteten Meierei liegen, um die eine Ansiedlung entstand.
Um 1272 wurde nordwestlich von Grünberg eine Burg errichtet.
Die hölzerne Anlage wurde von 1358 bis 1365 durch Herzog
Johann von Steinau bewohnt, nachdem dieser sein Herzogtum Heinrich
V. von Glogau überlassen hatte. Bei der Besetzung des Herzogtums
Glogau ließ Hans von Sagan die Anlage niederreißen,
damit sie nicht den Truppen des Matthias Corvinus in die Hände
fallen konnte.
Grünberg i. Schles. war früher Verwaltungssitz des
gleichnamigen Kreises im Regierungsbezirk Liegnitz in der preußischen
Provinz Schlesien (Niederschlesien).
Vom 1. April 1922 an bildete die Stadt einen eigenen Stadtkreis.
Die Kreisfreiheit wurde aber zum 1. Oktober 1933 wieder aufgehoben,
so dass die Stadt bei Ende des Zweiten Weltkrieges wieder Teil
des Landkreises Grünberg i. Schles. war.
1945 fiel die Stadt als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges mit
dem größten Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung
und wurde in Zielona Góra umbenannt. Die einheimische deutsche
Bevölkerung floh oder wurde vertrieben bzw. später ausgesiedelt
und durch Neubürger aus anderen Teilen Polens ersetzt.
Einwohner: 118.115 (31. Dez. 2006)
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