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Boxhagener Platz - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info
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Boxhagener Platz
10245 Berlin - Friedrichshain - Südkiez |
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Der Boxhagener Platz iim Berliner Stadtteil Friedrichshain
und damit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg befindet sich
zwischen der Grünberger
Straße, der Krossener
Straße, der Gärtnerstraße
und der Gabriel-Max-Straße.
Seinen Namen bekam er 1900 von dem Vorwerk Boxhagen, auf
das die einen Häuserblock nördlich parallel zum
Platz verlaufende Boxhagener
Straße zulief. Vor 1900 trug der Platz die Bezeichnung
Platz D. Die Anlage wurde 1903 fertiggestellt.
Der im Volksmund Boxi genannte Platz dient
im Südkiez
als zentrale Erholungswiese, Treffpunkt, Kinderspielplatz
und Marktplatz. Spürbar sind besonders die aufeinandertreffenden
verschiedenen Lebensvorstellungen der unterschiedlichen
im Quartier angesiedelten Bevölkerungsgruppen. Der
Boxhagener Platz steht als Gartendenkmal unter Schutz.
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Größere
Kartenansicht |
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Auf der westlichen Hälfte des Platzes befindet sich ein
Kinderspielplatz und ein 300 Quadratmeter großes Planschbecken.
Dieses Becken mit seinen markanten Pinguine- und Entenplastiken
wurden um 1925 nach den Plänen von Erwin Barth angelegt.
Die östlichen Hälfte des Platzes dominiert eine große
Wiese. Im Herbst 2004 wurde der Boxhagener Platz umstrukturiert.
Dabei entstand ein weiterer Zaun um die Grünfläche und
auf dieser ein zusätzlicher kleiner Kinderspielplatz. Hunde
dürfen seitdem nicht mehr in diesen Bereich. Von Dezember
2005 bis zum 22. Juni 2006 wurde der Spielplatz auf der westlichen
Hälfte mit Gesamtkosten von 51.500 Euro überarbeitet
und ein multifunktionales Spielgerät im Wert
von 18.000 Euro eingebaut.
Auf der östlichen Hälfte des Platzes befindet sich
ein Café Achteck. Diese öffentliche Bedürfnisanstalt
wurde nach Entwürfen des Stadtbaurates Carl Theodor Rospatt
gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und ursprünglich
nur für Männer vorgesehen. Sie ist eine von etwa 30
gleichartigen Einrichtungen, die in Berlin heute noch existieren.
Das gusseiserne Häuschen wurde aus sieben grünlackierten
und mit Ornamenten verzierten Wandsegmenten errichtet und bildet
einen achteckigen Grundriss. Die Gaslaternen an seinen beiden
Enden dienten als abendliche Beleuchtung und Schmuckelement. 1992
brannte das historische Toilettenhaus aus. Obwohl die einzige
Friedrichshainer Einrichtung dieser Art 1995 saniert wurde, fehlte
bislang noch die Beleuchtung. Das Häuschen wurde Ende der
1990er Jahre außen originalgetreu rekonstruiert, innen mit
einer modernen Anlage ausgestattet und im Oktober 2000 wieder
in Betrieb genommen.
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| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Boxhagener
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