Frankfurter Allee

Frankfurter Allee

Frankfurter Allee - Berlin-Friedrichshain - Postleitzahl: 10247

Die Frankfurter Allee (Postleitzahl 10247) ist eine Straße in den Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Friedrichshain (Hausnummern 1-111, Postleitzahl 10247) und Lichtenberg (Hausnummern ab 113, Postleitzahl 10365 und 10317 ab Hausnummer 262). Sie verlängert die Karl-Marx-Allee in Richtung Frankfurt (Oder) und trennt den Friedrichshainer Südkiez vom Nordkiez (weiterlesen).

 
 

Frankfurter Allee - Adressen

Händel-Gymnasium Georg-Friedrich-Händel-Oberschule

Frankfurter Allee 6A
10247 Berlin

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Café Tasso Café Tasso

Frankfurter Allee 11
10247 Berlin

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Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin

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Best Western Hotel City Ost Best Western Hotel City Ost

Frankfurter Allee 57-59
10247 Berlin

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Arcadia Hotel Berlin Arcadia Hotel Berlin

Frankfurter Allee 73a
10247 Berlin

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Frankfurter Allee - Karte

Frankfurter Allee - Bilder

Ring-Center

Ring Center, Frankfurter Allee 111

PLAZA Frankfurter Allee

PLAZA Frankfurter Allee 71-77

Lage im Stadtraum
 
Die Frankfurter Allee ist zusammen mit der Karl-Marx-Allee eine der sieben nach Norden und Osten führenden radialen Ausfallstraßen, die vom historischen Zentrum der Stadt, also im Wesentlichen vom Alexanderplatz, ausgehen.
 
Straßenführung
 
Die Allee beginnt am Frankfurter Tor. Sie verläuft durch die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg und geht an der Einmündung der Rosenfelder Straße in die Straße Alt-Friedrichsfelde über.
 
Wichtige Querstraßen sind
 
der Straßenzug Petersburger Straße/Warschauer Straße am Frankfurter Tor, 
der Straßenzug Möllendorffstraße/Gürtelstraße am S+U-Bahnhof Frankfurter Allee, und 
der Straßenzug Weitlingstraße/Skandinavische Straße am S+U-Bahnhof Lichtenberg
 
 
Öffentliche Verkehrsmittel
 
Die Frankfurter Allee ist ebenso wie für den Individual- auch für den Öffentlichen Verkehr von großer Bedeutung. Sie wird auf der gesamten Länge von der U-Bahnlinie 5 befahren. Diese wurde am 21. Dezember 1930 mit den Stationen Frankfurter Tor, Samariterstraße, Frankfurter Allee, Magdalenenstraße und Lichtenberg unter der heutigen Frankfurter Allee eröffnet.
 
Bis 1945 fuhr zudem die Straßenbahn die Straße ebenfalls auf der gesamten Länge. Heute wird sie lediglich am U-Bahnhof Frankfurter Tor von der Linie M10 und am S+U-Bahnhof Frankfurter Allee von den Linien M13 und 16 gekreuzt
 
S-Bahnhof
 
Etwa auf mittlerer Höhe der Straße, in der Nähe zur Kreuzung mit der Möllendorff- und Gürtelstraße, befindet sich der S-Bahnhof Berlin Frankfurter Allee. Er wird im bahnamtlichen Betriebsstellenverzeichnis unter BFAL geführt.
 
Der erste Halt wurde bereits um 1875 unter dem Namen Friedrichsberg eröffnet, der Name geht auf eine kleine Siedlung östlich des Bahnhofs zurück. 1890/91 wird schließlich der heute noch existente Bahnhof Frankfurter Allee eröffnet. Neben einem Mittelbahnsteig erhielt die Station ein Empfangsgebäude im Backsteinstil.
 
Im Zuge des U-Bahnbaus Ende der 1920er Jahre musste die alte Ringbahnbrücke abgerissen und durch eine neue, breitere ersetzt werden. Eigentlich war auch vorgesehen, eine direkte Umsteigeverbindung zwischen der U5 und dem Ringbahnhof herzustellen, diese wurde jedoch nicht verwirklicht. Ein nachträgliches Einfügen wäre heute nicht mehr machbar, da die Gleise auf der Brücke nicht weit genug auseinander ragen, es müsste also für einen Direktweg per Fahrstuhl nicht nur ein neuer Bahnsteig, sondern auch eine neue Brücke her.
 
U-Bahnhof
 
Der U-Bahnhof wurde am 21. Dezember 1930 zunächst als Frankfurter Allee (Ringbahn) seiner Bestimmung übergeben. Er wurde, wie die gesamte an dem Tag eingeweihte Strecke, von Alfred Grenander entworfen. Das Kürzel für den U-Bahnhof ist Ff.
 
Die Grundfarbe des Bahnhofs ist Rot. Diese wurde auch bei der Einweihung 1930 gewählt, jedoch bei einer grundlegenden Sanierung des Bahnhofs in den 1980er Jahren in Orange geändert. Nach einer weiteren Sanierung im Jahr 2004 wurde das Rot durch eine neue Verkleidung wiederhergestellt. Gleichzeitig wurde ein Aufzug zwischen Bahnsteig und Zwischengeschoss eingebaut. Von dort aus gelangt man direkt in das sich anschließende Einkaufs-Zentrum Ring Center I.
 
Anders als die meisten Bahnhöfe, die dem Grundtyp des Bahnhofs Memeler Straße (heute Weberwiese) entsprechen, erhielt er eine doppelte Stützenreihe anstelle einer einfachen. Zudem verfügt er über eine Maximalbreite von 13,30 m, sie erschien jedoch auf Grund des erwarteten starken Umsteigeverkehrs zur S-Bahn als notwendig. Der Breite entsprechend sind auch die Auf- und Abgänge großzügig gestaltet. Östlich und Westlich des Bahnhofs schließt sich jeweils eine zweigleisige Kehranlage an.
 
Geschichte
 
1708 ließ der Markgraf Albrecht Friedrich von Schwedt die Straße als Heerweg anlegen. Von 1824 bis 1872 hieß die Straße Frankfurter Chaussee, bis das Stück zwischen dem Frankfurter Tor und der Grenze von Berlin am 20. September 1872 in Folge einer Kabinettsorder in Frankfurter Allee umbenannt wurde. Weitere Teile wurden später auch umbenannt. 1950 zum 70. Geburtstag von Stalin wurde die Allee in Stalinallee umbenannt. 1961 nach dem Tod von Stalin wurde der Teil vom Alexanderplatz bis zum Frankfurter Tor in Karl-Marx-Allee benannt und der Teil vom Frankfurter Tor bis Alt-Friedrichsfelde in Frankfurter Allee zurückbenannt.
 
Demonstrationen
 
Auf der Frankfurter Allee starten die jährlichen Demonstrationen zu Ehren von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (Liebknecht-Luxemburg-Demonstration) und zum Gedenken an den Hausbesetzer Silvio Meier (Silvio-Meier-Demo).
 
teilweise aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie