Böcklinstraße - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info

Böcklinstraße

Böcklinstraße

10245 Berlin

Friedrichshain

 

Die Böcklinstraße (Postleitzahl 10245) ist eine Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain und damit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie verläuft von der Wühlischstraße zur Sonntagstraße und ist Teil des Südkiezes. Benannt ist die Straße nach Arnold Böcklin.


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Max-Kreuziger-Oberschule Böcklinstraße 1-5

Max-Kreuziger-Schule

Die Max-Kreuziger-Grundschule (Böcklinstraße 1-5) wurde 1954 nach einem Entwurf von Hans Schmidt erbaut und später zur Oberschule erweitert (27. POS). Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, wird aber seit 2001 nicht mehr als Schule genutzt. Nach dem Umbau beherbergt das Haus heute 67 Eigentumswohnungen.

Dieses Bild steht unter CC-BY-SA-Lizenz - Bundesarchiv, Bild 183-64682-0001 / CC-BY-SA


Arnold Böcklin

Arnold Böcklin (* 16. Oktober 1827 in Basel; † 16. Januar 1901 in S. Domenico bei Fiesole, Provinz Florenz) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer. Er gilt als einer der bedeutendsten bildenden Künstler des 19. Jahrhunderts in Europa.

Von 1845 bis 1847 studierte Arnold Böcklin an der Düsseldorfer Kunst-Akademie. Anschließend unternahm er Studienreisen in die Schweiz, in die Niederlande und nach Frankreich. Es folgte eine Tätigkeit im Atelier von Johann Gottfried Steffan. Von 1850 bis 1857 arbeitete er in Rom. 1858 erhielt er - nach Empfehlung durch Anselm Feuerbach - von dem hannoverschen Konsul in Palermo Karl Wedekind den Auftrag, in dessen Villa in Hannover den Speisesaal auszumalen. Von 1860 bis 1862 lehrte er als Professor an der Kunstakademie Weimar. Er starb in der Toskana und wurde am 18. Januar 1901 auf dem Friedhof Camposanto degli Allori (dem protestantischen Friedhofe) bei Florenz begraben.

Neben Ferdinand Hodler, Max Klinger und Lovis Corinth ist Böcklin einer der Hauptvertreter des deutschen Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach.

Surrealisten wie Giorgio de Chirico, Salvador Dalí und Max Ernst sahen in ihm einen ihrer Vorläufer und würdigten Böcklin als "genialen und ironischen Künstler".

Zu seinen bedeutenden Werken zählen u.a. das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod (1872) und die fünf Variationen der Toteninsel (1880–1886).

Bekannt wurde der Name Böcklins auch durch die ursprünglich von ihm entworfene und nach ihm benannte Jugendstil-Schriftart.

 

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