Die heutige Jerusalemkirche wurde 1968 nach Plänen von Siegried
Kressmann-Zschach (1929 - 1990) zwischen Markgrafenstraße
und Lindenstraße errichtet. Die alte Jerusalemkirche stand
an der Kreuzung Jerusalemerstraße (heute Rudi-Dutschke-Straße)
und Lindenstraße (heute Axel-Springer-Straße)
und wurde bereits 1484 als Capelle Hierusalem erstmals erwähnt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche zerstört und die Ruine
1961 gesprengt. Auf dem Grundstück residiert heute der Axel-Springer-Verlag.
Der Kirchenneubau wird nach dem Zusammenschluss der evangelischen
Gemeinde Jerusalem mit vier weiteren Kirchengemeinden im Jahr
2001 kaum noch für Gottesdienste statt. Das Gebäude
wird heute vorwiegend für Tagungen, Kongresse und andere
Veranstaltungen genutzt.