| Das Jüdische Museum Berlin ist ein Berliner
Museum. Es zeigt dem Besucher zwei Jahrtausende deutsch-jüdische
Geschichte, die Höhe- und Tiefpunkte der Beziehungen
zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Das Museum beherbergt
eine Dauerausstellung, mehrere Wechselausstellungen, ein umfassendes
Archiv, das Rafael Roth Learning Center und Forschungseinrichtungen.
All diese Abteilungen dienen dazu, jüdische Kultur und
jüdisch-deutsche Geschichte darzustellen.
Das Museumsgebäude in der Kreuzberger
Lindenstraße verbindet den barocken Altbau des
Kollegienhauses (ehemaliger Sitz des Kammergerichts) mit
einem Neubau. Der zickzackförmige Bau geht auf einen
Entwurf des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind
zurück. Die im Freien fortgesetzte Form erinnert auch
an einen geborstenen Davidstern.
Das Museum ist eine Stiftung öffentlichen Rechts in
der Verantwortung des Bundes. Direktor ist W. Michael Blumenthal.
Das Museum hatte seit der Eröffnung 2001 bis Mitte
2007 über vier Millionen Besucher. Mit rund 734.000
Besuchern im Jahr 2007 gehört es zu den meistbesuchten
Museen Berlins.
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Akademie des Jüdischen Museums
Auf der anderen Seite der Lindenstraße wird seit
2011 eine Erweiterung des Museums in die ehemalige Blumengroßmarkthalle
hineingebaut. Nach einem weiteren Entwurf von Libeskind
werden dort Flächen für Bibliothek, Pädagogische
Museumsarbeit und ein Garten unter Bewahrung der Außenhülle
angelegt.
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