| Die A 100 ist Bundesautobahn 100 (Abkürzung: BAB 100)
Kurzform: Autobahn 100 (Abkürzung: A 100) |
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Sie verbindet als Stadtautobahn die Berliner Bezirke Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf,
Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Zweck der Autobahn
ist es die Wohngebiete und die Innenstadt vom Durchgangsverkehr
zu befreien.
Die A 100 ist den 1950er Jahren als Ringautobahn konzipiert
worden, durch die Teilung der Stadt konnten allerdings nur die
Westberliner Bauabschnitte bis Gradestraße realisiert werden. Seit der Wende wurde die Autobahn bis zur Grenzallee (Autobahnkreuz
Neukölln, Verbindung zur A 113) verlängert, als nächste
Bauabschnitte sind die Strecken Grenzallee bis Am Treptower Park
(2011-2017) und Am Treptower Park bis AS Frankfurter Allee (ab
2017) vorgesehen.
Eine vollständige Schließung des
innerstädtischen Autobahnringes ist nach derzeitiger Planung
nicht mehr vorgesehen. Gegen den Weiterbau in den Ostteil der
Stadt gibt es Widerstand von Bürgerinitiativen, die u.a.
vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt werden.
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Geplante Bauabschnitte
Bauabschnitt 16 (BA 16):
AS Grenzallee AS Am Treptower
Park (3,2 km)
Die Trasse soll als 6 streifiger Querschnitt vom Autobahndreieck
Neukölln bis zur Anschlussstelle Am Treptower Park verlaufen.
Mit dem Tunnel Grenzallee (385 m) soll die Bergiusstraße,
die Industriebahn, die Grenzallee und die Neuköllnische Allee
unterfahren werden. Im Anschluss an den Tunnel sollen die Fern-
und S-Bahn Neukölln-Baumschulenweg, die Sonnenallee, die
Dieselstraße, die Kiefholzstraße und die Ringbahn
in Troglage gequert werden (2270 m). An der Sonnenallee ist eine
Anschlussstelle geplant.
Die Finanzierung der Kosten (ca. 420
Mio. €) erfolgt ausschließlich aus Bundesmitteln.
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Bauabschnitt 17 (BA 17):
AS Am Treptower Park AS Frankfurter
Allee (3,0 km)
Die Strecke führt vom Treptower Park über die Elsenbrücke
zum Ostkreuz, von dort aus bis zur Frankfurter Allee. Der Bauabschnitt soll großteils als Tunnel in offener Bauweise als Doppelstocktunnel gebaut werden. Später soll die Trasse in Hochlage unmittelbar vor den Wohnhäusern geführt werden. Unter dem Bahnhof Ostkreuz wird dazu
bereits ein Nord-Süd-Tunnel für diese Autobahn errichtet. An der Frankfurter Alle am Ring Center soll der Stadtring enden. Von dort aus soll eine normale Stadtstraße über die Storkower Straße den Verkehr Richtung Norden aufnehmen.
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A100
auf einer größeren Karte anzeigen
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A 100-Gegner
Gegen den Ausbau hat sich die Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) gegründet. Sie sieht die zentralen Probleme bei der Regelung des Verkehrsabflusses um die Anschlussstelle Treptower Park herum, die bis in die angrenzenden Bezirke reichen werden. Auch gegen den Abriss von drei Wohnhäusern und die Räumung von Kleingärten gibt es Widerstand.
Bürgerinitiative
Stadtring Süd BISS
Aktionsbündnis A100 stoppen
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Infos, Links und Dokumente
Infos
der Senatsverwaltung für Stadtentwiclung
Wirtschaft pro A100 (Industrie- und Handelskammer)
Planfeststellungsbeschluss
Bauabschnitt 16 (pdf)
Verkehrsgutachten
zum Bauabschnitt 16 (pdf)
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Hier endet die A100 bisher |

Autobahndreieck
Neukölln: Anschlussstelle Grenzallee |

Beermannstraße: Dieses Haus soll abgerissen werden |

Auch diese Kleingärten sollen der A 100 weichen |