DIE FREIHEIT Berlin-Wahl 2011: KandidatInnen der Partei
DIE FREIHEIT Friedrichshain-Kreuzberg

SPD
CDU
Die Linke
Grüne
FDP
NPD
Tierschutzpartei
APPD
BüSo
ÖDP
PSG
Die Partei
Bergpartei
BIG-Partei
pro Deutschland
Die Freiheit
ddp
DKP
Deutsche Konservative Partei
Piratenpartei

DIE FREIHEIT Wahlergebnis 2011
Berlin
Xhain
BVV
WK 1
WK 2
WK 3
WK 4
WK 5
WK 6
1,0
0,5
0,6
--
--
--
--
--
Berlin=Zweitstimme Xhain=Zweitstimmenergebnis Friedrichshain-Kreuzberg BVV=Bezirkswahl WK 1-6=Wahlkreisergebnis Erststimme

DIE FREIHEIT
   

Am 28. Oktober 2010 gründeten rund 50 Personen in Berlin die antimuslimische Partei DIE FREIHEIT – PARTEI FÜR MEHR FREIHEIT UND DEMOKRATIE. Im Mai 2011 verfügte sie nach eigenen Angaben über rund 300 Mitglieder in der Hauptstadt. In der gesamten Phase der Sammlung von Unterstützungsunterschriften war die Formation nicht so präsent in der Hauptstadt wie ihre antimuslimische Konkurrenz von PRO DEUTSCHLAND. Nur vereinzelte Informationsstände oder Personen, die Material verteilten und Unterschriften sammelten, waren wahrnehmbar. DIE FREIHEIT tritt mit einer eigenen Landesliste und in 11 von 12 Bezirken für die BVV-Wahlen an. Direktkandidat_innen stellt sie jedoch in lediglich 30 der 78 Wahlkreise.

Scharfe Töne

Die Partei ist stets bemüht, sich von »Extremisten von rechts wie von links«, »Ausländerfeinden« und den PROParteien zu distanzieren. Dabei schlugen die Verantwortlichen bereits bei der Bekanntgabe der Parteineugründung in dieselbe Kerbe: Kriminelle Migrant_innen wolle man ausweisen, »wachsende Parallelgesellschaften« zurückdrängen und Straftäter_innen allgemein härter bestrafen. Im Gegensatz zur Partei PRO DEUTSCHLAND, die auf ein enges Themenfeld setzt und ihren potentiellen Wähler_innen ein knapp gehaltenes Grundsatzprogramm präsentiert, versucht DIE FREIHEIT sich zu allen gesellschaftlich relevanten Themen zu positionieren. Für die Wahlen wurde ein sogenanntes »Berliner Programm« veröffentlicht, in dem die Partei sich politisch zu positionieren versucht. Kernthemen, gemessen am Umfang der Aussagen, scheinen die Punkte Integration, Innere Sicherheit, Wirtschaft/Arbeit/ Soziales, sowie Schule und Bildung. Nicht nur die Kürzung von Sozialleistungen bei »Integrationsverweigerung« – ohne selbige zu definieren – sondern auch ein Speiseangebot in »Schulen und öffentlichen Einrichtungen ohne religiöse und ideologische Einflüsse« fordert die Partei. Die einseitige Fokussierung auf den Islam und Migrant_innen wird auch an anderen Stellen im »Berliner Programm« deutlich. So wolle sie zur Stärkung der Inneren Sicherheit, »Predigten in Berliner Moscheen systematisch auswerten lassen«. Dadurch würde die durch das Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit eingeschränkt.

Kaum Aufmerksamkeit ohne Hilfe von Außen

Durch ein »politisches Volksfest« Ende Juni 2011 – an dem sich knapp mehr als 100 Personen, von denen viele aus anderen Bundesländern angereist waren, beteiligten – sowie durch Mini-Kundgebungen (»Euro/EU-kritische Montagsdemos«) versucht DIE FREIHEIT Aufmerksamkeit zu erlangen. Dies schafft sie jedoch fast ausschließlich im eigenen Milieu. Die größte mediale Inszenierung gelang der Partei 2010 durch den Besuch von GEERT WILDERS. An diesen Erfolg versucht DIE FREIHEIT mit einer erneuten Einladung des umstrittenen niederländischen Politikers Anfang September 2011 anzuknüpfen.

Von Maik Baumgärtner (apabiz) - Quelle

   

BVV-Liste der Partei DIE FREIHEIT Friedrichshain-Kreuzberg
   
1
Dr. Markus Hoppe
2
Edgar Glatzel
3
Richard Weis
   

DirektkandidatInnen der FREIHEIT (Abgeordnetenhauswahl, Erststimme)
   
Dr. Markus Hoppe
--
--
--
--
--
   

Landesliste der FREIHEIT (Abgeordnetenhauswahl, Zweitstimme)
   
1
René Stadtkewitz
2
Marc Doll
3
Karl Schmitt
4
Yorck-Alexander Mayer
5
Felix Strüning
6
Benjamin Rösch
7
Dr. Peter Zdunneck
8
Ursula Wedler
9
Thomas Böhm
10
Dr. Markus Hoppe
11
Michael Zawodchikov
12
Marco Schult
13
Mario Fischer
14
Bernd Stark
15
Thomas Meiser
16
Rainer Jacob
17
Rüdiger Böger
18
Katrin Seidler
19
Nina Brzezinski
20
Thomas Jung
21
Hans-Peter Cordt
22
Nikolai Stern
23
Ehssan Khazaeli
24
Michael Haase
25
Holger Hentschel
26
Juri Rulsky
27
Dietmar Pallas
28
Falk Rodig
29
Kay Uwe Nerstheimer
30
Marcel Burczyk
31
Michael Werner Heertsch
32
Eckehard Jürgen Günter Jäger
33
Enrico Michael-Konrad
34
Günter Konrad
35
Andreas Kreutzer
36
Mathias Eling
37
Thomas Eggers-Poggensee
38
Ralf-Ekkhard Brose
39
Volkmar Schörnig
40
Michael Brüggemann
   

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