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Was ist eine Volxküche?
Volxküche, oft auch verkürzt VoKü, wird in der
linksalternativen Szene ein ein- bis mehrmals wöchentlich
stattfindendes, regelmäßiges Gruppenkochen genannt,
bei dem das Essen zum Selbstkostenpreis oder sogar darunter ausgegeben
wird. Das Wort leitet sich vom älteren Ausdruck Volksküche
her.
Volxküchen finden sich meistens in kollektiven bzw. selbstverwalteten
Einrichtungen (Kneipen, Infoläden, Jugendzentren oder autonomen
Zentren) mit politisch linkem Selbstverständnis. Im allgemeinen
wird mindestens ein vegetarisches Essen angeboten, häufig
auch ausschließlich vegane Speisen. Manchmal wird auch containert,
das heißt Lebensmittel werden aus dem Abfall von Supermärkten
geholt.
Die Volxküche im aktuellen Sinne gilt als Kind der Hausbesetzer-Szene
der frühen 1980er-Jahre.
Die Schreibweise Volxküche kommt durch eine erklärt
antinationalistische Haltung zustande, derzufolge der Begriff
Volk als soziale Konstruktion mit negativen Folgen
angesehen und als ausgrenzend abgelehnt wird. Sie
ist zugleich eine spaßhaft-eigenwillige Ausdrucksweise der
libertären bzw. autonomen Szene. Gelegentlich wird auch die
Abkürzung BeVoKü für Bevölkerungsküche
verwendet.
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