Tempodrom
Möckernstraße 10
10963 Berlin
Das Tempodrom ist ein Berliner Veranstaltungsort, der 1980
als alternative Spielstätte auf der Westseite des Potsdamer
Platzes in direkter Nachbarschaft der damaligen Berliner
Mauer von der ehemaligen Krankenschwester Irene Moessinger
ins Leben gerufen wurde. Moessinger verwirklichte einen
Lebenstraum, indem sie die Mittel einer Erbschaft in ein
Zirkuszelt investierte. Bereits nach einem Jahr schien der
Traum am Ende - im März 1981 war der Zirkus pleite.
Aber dank einer Finanzhilfe des Berliner Senats konnte der
Betrieb weitergehen. 1985 zog das Zelt vom Potsdamer Platz
in die Nachbarschaft der Kongresshalle im Tiergarten um.
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Nach der Wende wurde in direkter Nachbarschaft das Bundeskanzleramt
errichtet und damit das Tempodrom gezwungen, den angestammten,
bewährten und traditionsreichen Spielort In den Zelten
zu verlassen das Zelt und sein Publikum bedeuteten
dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl ein Sicherheitsrisiko.
Mit privaten Spendenmitteln, einer Entschädigungszahlung
und staatlichen Zuschüssen wurde dann auf dem Gelände
des ehemaligen Anhalter Bahnhofs ein Betonbau in Gestalt eines
Zirkuszeltes errichtet und als Neues Tempodrom 2001 wiedereröffnet.
Die massive Überschreitung der geplanten Baukosten (32
Mio. Euro statt 16 Mio. Euro) führte am 7. April 2004
zum Rücktritt von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder
(SPD). Seit August 2005 wird das Tempodrom durch eine vom
Insolvenzverwalter eingesetzte Unternehmensberatungsgesellschaft
geführt. |
| Das (Neue) Tempodrom am Anhalter
Bahnhof wurde nach den Plänen des Hamburger Architekten
Meinhard von Gerkan als zeltartige Betonkonstruktion errichtet.
Das auf zwölf Stahlstützen ruhende, 37,5 m hohe
Dach überdeckt eine nutzbare Fläche von 7.860 Quadratmetern.
Der Innenraum teilt sich auf in eine große Arena für
bis zu 3.700 Besucher und einen kleinen Veranstaltungssaal
für bis zu 470 Besucher. In den Komplex integriert ist
das Schwimmbad Liquidrom.
Die Grundsteinlegung war am 21. Mai 2000, und feierlich
eröffnet wurde es mit der Verleihung des Europäischen
Filmpreises am 1. Dezember 2001.
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Liquidrom
Das Liquidrom ist ein in den Gebäudekomplex des Tempodrom
integriertes, großzügig angelegtes Erholungs-
und Solebad. Herzstück ist der kuppelförmige Konzertsaal,
in dem zu besonderen Anlässen Livemusik gespielt wird.
Im alltäglichen Betrieb wird Musik über zwölf
Unterwasserlautsprecher wiedergegeben.
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| Links: |
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| www.tempodrom.de |
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| www.liquidrom-berlin.de |
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