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Auf der gesamten Länge der Skalitzer Straße verläuft
auf ihrem Mittelstreifen die Hochbahn der U-Bahnlinie 1. Die 1902
eingeweihte Trasse gilt als älteste U-Bahn-Strecke Deutschlands.
Drei U-Bahnhöfe befinden sich auf der Skalitzer Straße:
an ihrem östlichen Ende der U-Bahnhof Schlesisches Tor, an
der Kreuzung mit der Wiener, Oranien- und Manteuffelstraße
befindet der U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof, sowie rund 700
Meter westlich davon der U-Bahnhof Kottbusser Tor.
Ihren heutigen Namen, der auf die Schlacht bei Skalitz (heute
Ceská Skalice) zurückgeht, erhielt die Straße
1868. Von 1849 bis 1868 hieß ein Teil der Straße Kottbusser
Kommunikation, ein anderer Lausitzer Kommunikation.
Anfang der 1990er-Jahre wehrten sich die Anwohner erfolglos gegen
die Wiedereröffnung der Oberbaumbrücke,
die unter anderem die Skalitzer Straße nach Jahrzehnten
der mauerbedingten Ruhe wieder zu einer Hauptstraße für
den Durchgangsverkehr machte.
An der Ecke Skalitzer-, Wiener- und Manteuffelstraße befand
sich einst eine Filiale der Supermarktkette Bolle, die am 1. Mai
1987 geplündert und niedergebrannt wurde ein Ereignis,
das vielen als Urmythos der Kreuzberger
Maikrawalle gilt. Das Gelände lag danach brach und die
letzten Reste der Brandruine sind erst Jahre später abgerissen
worden. Von 2004 bis 2008 erbaute dort der Islamische Verein zur
Förderung wohltätiger Projekte e.V. das Maschari-Center,
ein siebenstöckiges islamisches Zentrum, zu dem auch die
Umar-Ibn-Al-Khattab-Moschee mit ihren vier Minaretten gehört.
Die an der Skalitzer Ecke Wendenstraße am heutigen Spreewaldplatz
gelegene Kneipe des Gastwirts Richard Scholtz war 1889 der Geburtsort
der Bezeichnung Bockwurst.
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