Passionskirche - Berlin-Kreuzberg - Xhain.info

 
Kirchen in Kreuzberg      Kirchen in Friedrichshain      Religion in Friedrichshain-Kreuzberg      Weihnachtsgottesdienste

Passionskirche - Evangelische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion
   
Passionskirche
Passionskirche
   
Passionskirche
Marheinekeplatz 1-2, 10961 Berlin
 
   

Die Passionskirche ist eine evangelische Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert im Ortsteil Kreuzberg des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg und befindet sich am Marheinekeplatz unweit der Bergmannstraße. Seit dem Jahr 2000 bildet sie eine einheitliche Großgemeinde mit der Heilig-Kreuz-Kirche. Die Fusionsgemeinde gehört zum Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), die eine Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Die Gemeinde hat 5233 Mitglieder (Stand 31.12.2009).

Die Passionskirche wird neben Gottesdiensten auch für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Sie wurde 1905–1908 als dritte Kirche der Heilig-Kreuz-Gemeinde in der Tempelhofer Vorstadt nach Plänen des Baurates Theodor Astfalck im neuromanischen Stil aus Backsteinen im Klosterformat erbaut. Sie hat einen quadratischen Grundriss mit einem Turm in der Mitte. Zusammen mit den vier Türmen, die in die Ecken des quadratischen Grundrisses eingestellt sind, erhält die Grundfläche die Form eines griechischen Kreuzes, der Gesamtbau wirkt burgähnlich. Zentral unter der Decke hängt eine großer kreisförmiger Kronleuchter mit farbigem Glas im Jugendstil – eine Spende der Firma Siemens.

Obwohl die Kirche 1944 beschädigt wurde, blieb fast die gesamte Originalausstattung erhalten. 1951–1953 konnten die Kriegsschäden beseitigt und die Kirche mit bescheidenen Mitteln wieder hergerichtet werden, ab 1957 wurden die Arbeiten fortgesetzt. In dieser Zeit erhielt die Passionskirche eine Orgel des Orgelbaumeisters Karl Ludwig Schuke. 1967 konnten die drei großen Fenster mit Glasmalereien zu den Themen Gethsemane, Kreuzigung und Kreuzabnahme ausgestaltet werden.

Für die Innovationen zur Bewahrung des Baudenkmals erhielt die Gemeinde 1989 die Ferdinand-von-Quast-Medaille. Mit den umfassenden Sanierungsarbeiten ab 1992 wurde die Kirche behindertengerecht ausgebaut, eine Fußbodenheizung unter den neuen Terrakottafliesen sorgt für eine ganzjährige Nutzung der Räumlichkeiten, Licht- und Tontechnik wurde installiert; die Wände, Deckengewölbe und die Fenster erhielten einen Schallschutz. Turmdächer deckte man mit farbig glasierten Ziegeln, die nach historischen Vorbildern gefertigt wurden.

   

Links:

Evangelische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion

 

 

   
teilweise aus Wikipedia,
der freien Enzyklopädie
Wikipedia, die freie Enzyklopädie