Oranienstraße

Oranienstraße

Oranienstraße - Berlin-Kreuzberg - Postleitzahl: 10969, 10997, 10999

Die Oranienstraße (Postleitzahl 10997: Hausnummern 1-11, Postleitzahl 10999: Hausnummern 12 - 40 und ab 165a, Postleitzahl 10969: Hausnummern 42 - 164) ist eine der bekanntesten Straßen im Berliner Ortsteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Benannt wurde sie am 24.3.1849 nach dem südfranzösischen Fürstentum Orange.

Die Oranienstraße beginnt am Görlitzer Bahnhof an der Skalitzer Straße als Fortsetzung der Wiener Straße, führt in Ost-West-Richtung über Heinrichplatz, Moritzplatz und Oranienplatz bis zur Kreuzung Lindenstraße/Axel-Springer-Straße und findet dort ihre Fortsetzung in der Rudi-Dutschke-Straße (bis 2008 Kochstraße). Querstraßen: Manteuffelstraße, Mariannenstraße, Adalbertstraße, Luckauer Straße, Prinzenstraße, Stallschreiberstraße, Lobeckstraße, Alexandrinenstraße und Alte Jakobstraße.

Die auch kurz "O-Straße" genannte Straße ist besonders im östlichen Teil geprägt von Restaurants, Bars, Kneipen und Einzelhandel. Sie ist eine der zentralen Geschäftsstraßen im ehemaligen Postleitzahlenbereich "SO 36", nach dem auch der bekannte Club benannt ist.

Am 1. Mai war die Oranienstraße regelmäßig Schauplatz von Straßenschlachten zwischen Autonomen und der Polizei. Seit einigen Jahren findet hier das MyFest statt, um die Situation um den Maifeiertag zu befrieden (siehe 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg).

 
 

Oranienstraße - Adressen

Likörchenkollektiv Tante Horst Tante Horst

Oranienstraße 45
10969 Berlin

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Bona-Peiser-Bibliothek Bona-Peiser-Bibliothek

Oranienstraße 72
10969 Berlin

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Sankt Jacobikirche St. Jacobikirche

Oranienstraße 132-134
10969 Berlin

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Max und Moritz Max und Moritz

Oranienstraße 162
10969 Berlin

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SO36 SO36

Oranienstraße 190
10999 Berlin

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Mirchi Mirchi - Singapore-Style-Restaurant

Oranienstraße 204
10999 Berlin

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Oranienstraße - Karte

Oranienstraße - Bilder

Reichsschuldenverwaltung

Ehemalige Reichsschuldenverwaltung in der Oranienstraße 106–109 Ecke Alte Jakobstraße 117–120, heute Sitz der Senatsverwaltungen für Gesundheit & Soziales und für Arbeit, Integration & Frauen. Errichtet in den Jahren 1919 bis 1924 nach einem Entwurf des Architekten German Bestelmeyer.

Bundesdruckerei

Die Bundesdruckerei wurde am 6. Juli 1879 in der Oranienstraße 91 als Reichsdruckerei gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude der Reichsdruckerei weitestgehend zertört. Ihren Hauptsitz hat die Bundesdruckerei heute in der Kommandantenstraße.