Mehringdamm - Berlin-Kreuzberg - Xhain.info

Mehringdamm

Mehringdamm

10961/10965 Berlin

Kreuzberg

 

Der Mehringdamm (Postleitzahl 10961 für die Hausnummern 8-72 und 10965 für die Hausnummern ab 73) ist eine etwa 1,5 Kilometer lange Straße in den Berliner Ortsteilen Kreuzberg und Tempelhof. Er ist nach dem Publizisten und Politiker Franz Mehring benannt. Der Mehringdamm verläuft in nord-südlicher Richtung. Er befindet sich fast ausschließlich im Bereich des Ortsteilgebietes Kreuzberg 61, lediglich das südliche Ende dieser Straße liegt unmittelbar an der Grenze des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg zu Tempelhof-Schöneberg.


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Dort geht der Mehringdamm nahe dem ehemaligen Flughafen Tempelhof am Platz der Luftbrücke in den Tempelhofer Damm über. Der nördliche Eingang des U-Bahnhofes Platz der Luftbrücke liegt im Straßenverlauf des südlichen Mehringdammes. Weiter nördlich stößt die Bergmannstraße von Osten auf den Mehringdamm, sie setzt sich westlich des Mehringdammes in der Kreuzbergstraße fort. Die Gneisenaustraße trifft ebenfalls von Osten her auf den Mehringdamm und findet ihre Fortsetzung westlich des Mehringdammes in der Yorckstraße. Etwas nördlich dieser Kreuzung liegt der U-Bahnhof Mehringdamm. Im Norden überquert der Mehringdamm an der Mehringbrücke den Landwehrkanal und mündet unweit der Bezirksgrenze Friedrichshain-Kreuzbergs zu Mitte in die Wilhelmstraße. Das nördliche Ende des Mehringdamms liegt in unmittelbarer Nähe zum U-Bahnhof Hallesches Tor (weiterlesen).
   
Adressen am Mehringdamm nach Hausnummern (Seite kostenlos eintragen)
   
34  
BKA-Theater
Theater in Friedrichshain-Kreuzberg
   
36
Curry 36
Gastronomie - Friedrichshain-kreuzberg
   
51  
Berliner Büchertisch
Bücher - Friedrichshain-Kreuzberg
   
61  
Schwules Museum
Museen in Friedrichshain-Kreuzberg

 


...

Diese Ausfallstraße vom Berliner Zentrum wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt und erhielt 1837 den Namen Tempelhofer Straße. 1864 wurde dieser Verkehrsweg in Belle-Alliance-Straße umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Benennung zunächst in Franz-Mehring-Straße verändert, 1947 erhielt der Mehringdamm seinen heutigen Namen.

Die zwischen Mehringdamm und Zossener Straße gelegenen fünf Friedhöfe vor dem Halleschen Tor gelten als eine Sehenswürdigkeit. Darüber hinaus enthält die Berliner Denkmalliste 21 Baudenkmale am Mehringdamm.

In die Schlagzeilen kam die in einem Hinterhof des Mehringdamms illegal gebaute Moschee Hasan-Baschri, die 2003 zwangsgeräumt und geschlossen wurde.

Curry 36 und BKA-Theater
U-Bahnhof Mehringdamm

Das Curry 36 am U-Bahnhof Mehringdamm gilt als einer der bekanntesten Imbissstände Berlins.

Im Industriehaus Becker & Kries, Mehringdamm 32–34, befindet sich in der obersten Etage das Theater der Berliner Kabarett Anstalt, das sogenannte „BKA-Theater“.

Seit 1949 ist der von Süden nach Norden abschüssige Mehringdamm jährlicher Austragungsort für die Berliner Seifenkistenrennen.

Das 1977 gegründete SchwuZ, das als erster alternativer schwuler Club Berlins gilt, befindet sich seit 1995 am Mehringdamm 61. In dem gleichen Gebäude, dem sogenannten „Homo-Hof“, sind auch das Schwule Museum, die Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft und ein nach Melitta Sundström benanntes Café.


teilweise aus Wikipedia,
der freien Enzyklopädie
Wikipedia, die freie Enzyklopädie

 

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