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Diese Ausfallstraße vom Berliner Zentrum wurde bereits
Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt und erhielt 1837 den Namen
Tempelhofer Straße. 1864 wurde dieser Verkehrsweg in Belle-Alliance-Straße
umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Benennung zunächst
in Franz-Mehring-Straße verändert, 1947 erhielt der
Mehringdamm seinen heutigen Namen.
Die zwischen Mehringdamm und Zossener Straße gelegenen
fünf Friedhöfe vor dem Halleschen Tor gelten als eine
Sehenswürdigkeit. Darüber hinaus enthält die Berliner
Denkmalliste 21 Baudenkmale am Mehringdamm.
In die Schlagzeilen kam die in einem Hinterhof des Mehringdamms
illegal gebaute Moschee Hasan-Baschri, die 2003 zwangsgeräumt
und geschlossen wurde.
Das Curry 36 am U-Bahnhof Mehringdamm gilt als einer der bekanntesten
Imbissstände Berlins.
Im Industriehaus Becker & Kries, Mehringdamm 3234,
befindet sich in der obersten Etage das Theater der Berliner Kabarett
Anstalt, das sogenannte BKA-Theater.
Seit 1949 ist der von Süden nach Norden abschüssige
Mehringdamm jährlicher Austragungsort für die Berliner
Seifenkistenrennen.
Das 1977 gegründete SchwuZ, das als erster alternativer
schwuler Club Berlins gilt, befindet sich seit 1995 am Mehringdamm
61. In dem gleichen Gebäude, dem sogenannten Homo-Hof,
sind auch das Schwule Museum, die Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft
und ein nach Melitta Sundström benanntes Café.
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