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Alle Gebäude gehören zum unter Denkmalschutz stehenden
Gebäudeensemble Oranienstraße. Ebenfalls unter Denkmalschutz
steht der um 1905 nach einem Entwurf von Alfred Grenander erbaute
Kiosk auf dem Platz. Schräg gegenüberliegend vom Kiosk
befand sich ein historisches Café Achteck, das 1989/1990
zur Instandsetzung abgetragen wurde; eine Wiederaufstellung erfolgte
allerdings nicht.
Der Heinrichplatz und die angrenzenden Abschnitte der Oranienstraße
bildeten von Ende der 1990er bis Ende der 2000er Jahre den Mittelpunkt
der Kreuzberger Ausschreitungen am 1. Mai, seit 2003 außerdem
ein Zentrum des als kulturelles Gegenprogramm entwickelten Myfests
(siehe Erster
Mai in Kreuzberg).
Überregionale Bekanntheit erreichte der Platz auch durch
seine traditionsreichen Cafés und Kneipen. Zentrale Szenen
des Romans Herr Lehmann und seiner Verfilmung spielen sich in
der Kneipe Zum Elefanten am Heinrichplatz ab. Der
ebenfalls am Heinrichplatz ansässigen Kneipe Zum goldenen
Hahn setzte Bernd Kramer in zwei Büchern ein Denkmal.
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