Heinrichplatz - Berlin-Kreuzberg - Xhain.info

Heinrichplatz

Heinrichplatz

10997 Berlin

Kreuzberg

 

Der Heinrichplatz ist ein zentraler Platz im als SO 36 bezeichneten Teil des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg.

Der Platz liegt an der Kreuzung der Oranienstraße mit der Mariannenstraße, südlich des Mariannenplatzes. Seit dem 7. April 1849 ist der Platz nach Prinz Heinrich von Preußen, Großmeister der preußischen Johanniter, einem jüngeren Bruder von König Friedrich Wilhelm III., benannt. Die an den Heinrichplatz angrenzenden Mietshäuser (Oranienstraße 12–18 auf der Nord- und 191–198 auf der Südseite) wurden (bis auf das in den 1980er Jahren neu errichtete Haus Oranienstraße 195) zwischen 1860 und 1866 erbaut.


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Alle Gebäude gehören zum unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeensemble Oranienstraße. Ebenfalls unter Denkmalschutz steht der um 1905 nach einem Entwurf von Alfred Grenander erbaute Kiosk auf dem Platz. Schräg gegenüberliegend vom Kiosk befand sich ein historisches Café Achteck, das 1989/1990 zur Instandsetzung abgetragen wurde; eine Wiederaufstellung erfolgte allerdings nicht.

Der Heinrichplatz und die angrenzenden Abschnitte der Oranienstraße bildeten von Ende der 1990er bis Ende der 2000er Jahre den Mittelpunkt der Kreuzberger Ausschreitungen am 1. Mai, seit 2003 außerdem ein Zentrum des als kulturelles Gegenprogramm entwickelten Myfests (siehe Erster Mai in Kreuzberg).

Überregionale Bekanntheit erreichte der Platz auch durch seine traditionsreichen Cafés und Kneipen. Zentrale Szenen des Romans Herr Lehmann und seiner Verfilmung spielen sich in der Kneipe „Zum Elefanten“ am Heinrichplatz ab. Der ebenfalls am Heinrichplatz ansässigen Kneipe „Zum goldenen Hahn“ setzte Bernd Kramer in zwei Büchern ein Denkmal.

   
Heinrichplatz-Links (Seite kostenlos eintragen)
   
Film und Buch "Herr Lehmann"  
   

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