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Geschichte der Heilig-Kreuz-Kirche
Die 1885 bis 1888 in gotischen Formen erbaute Heilig-Kreuz-Kirche
wurde nach der biblischen Geschichte Kirche zum Heiligen
Kreuz benannt und erinnert an die Nähe zum Berliner
Kreuzberg. Sie besteht aus Lang- und Querhaus mit einem
Vierungsturm, dessen Kuppel in 19 Meter Höhe beginnt.
Die Einweihung des prächtigen Baus erfolgte im Beisein
des deutschen Kaisers Wilhelm II. und seiner Frau Auguste
Viktoria, die den Altar gestiftet hatte.
Durch Bombardements im Zweiten Weltkrieg zerstört,
wurde das Gotteshaus 19511959 in vereinfachter Form
wieder aufgebaut. Ab 1987 wurde eine erste Instandsetzung
vorgenommen und 1995 erfolgte unter Mitwirkung der Architektengruppe
Wassertorplatz (unter anderen Wolfgang Göschel, Herbert
Rebel, Johann von Rosenberg) eine umfassende Sanierung mit
Umbau, womit in der Folge sowohl eine kirchliche als auch
eine weltliche Nutzung erfolgen konnte.
Seit 2001 vervollständigt die Orgel op. 553 der Gebrüder
Elias (18051881) und George G. Hook (18071880)
aus Boston das Innere; diese Orgel wurde 1870 ursprünglich
für die First Unitarian Church in Woburn/USA angefertigt.
Der Kirchenraum beherbergt nun auch moderne Kunstwerke
wie farbige Glasfenster von Johannes Schreiter und ein Triptychon
Christus im Holocaust von Ismond Rosen aus dem Jahr 1996.
Der angeschlossene Kirchgarten besitzt einen kleinen Wasserfall
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