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Das Stadtgebiet Graefekiez wurde in den 1860er-Jahren erschlossen,
nach Plänen von Peter Joseph Lenné. Zunächst
gehörte der Graefekiez zur Tempelhofer Vorstadt. Der größte
Teil der Bebauung stammte allerdings aus den Jahren 18901900.
Unter Denkmalschutz stehen die 18881890 errichteten Gebäude
der Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule in der Graefstraße
8588.
Von starken Schäden des Zweiten Weltkriegs blieb der obere
Teil der Graefestraße verschont. So findet man heute zwischen
Planufer und Urbanstraße noch eine fast einheitliche Gründerzeitbebauung
mit gleichmäßiger Traufhöhe. Lediglich die Fassadengestaltung
orientierte sich seit den Nachkriegsjahren eher an wirtschaftlichen
denn an denkmalschützerischen Gesichtspunkten. Seit 1995
steht das Viertel unter Milieuschutz.
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