Gitschiner Straße

Gitschiner Straße

Gitschiner Straße - Berlin-Kreuzberg - Postleitzahl: 10969

Die Gitschiner Straße (Postleitzahl 10969) ist eine ca. 1380 Meter lange Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (Ortsteil Kreuzberg). Sie beginnt am U-Bahnhof Hallesches Tor als Fortsetzung der Straßen Hallesches Ufer und Waterloo-Ufer, führt bis zum Wassertorplatz und geht in die Skalitzer Straße über. Querstraßen: Lindenstraße, Alexandrinenstraße, Lobeckstraße, Prinzenstraße, Böcklerstraße und Segitzdamm. Auf dem Mittelstreifen der Gitschiner Straße verläuft die 1902 eröffnete Strecke der Hochbahn (heute U-Bahnlinie U1).

Benannt ist die Straße seit dem 24. Oktober 1868 nach der Schlacht bei Gitschin (heute Jičín / Tschechien) am 29. Juni 1866 zwischen Preußen und Österreich, die mit einem Sieg der Preußen endete. Vorherige Namen: Hallische Kommunikation und Hellweg.

Gitschiner Straße - Adressen

 

Gitschiner Straße - Bilder

U-Bahnhof Prinzenstraße

U-Bahnhof Prinzenstraße, Blickrichtung Wassertorplatz. Der erste Spatenstich für die Hochbahn erfolgte am 10. September 1896, mit den Bahnhöfen Hallesches Tor und Prinzenstraße gibt es zwei Bahnhöfe im Bereich der Gitschiner Straße.

Gitschiner Straße / U-Bahnhof Prinzenstraße

Gitschiner Straße am U-Bahnhof Prinzenstraße, Blickrichtung Wassertorplatz.

Europäisches Patentamt (EPA)

Europäisches Patentamt (EPA) in der Gitschiner Straße 97-103. Das in den Jahren 1903-1905 nach Plänen der Architektengemeinschaft Solf und Wichards als Kaiserliches Patentamt errichtete Gebäude beherbergt heute das Europäische Patentamt und das Deutsche Patent- und Markenamt. Der Geäudekomplex liegt zwischen Gitschiner Straße, Lindenstraße, Alte Jakobstraße und Alexandrinenstraße und steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz (Objektdokumentennummer: 09031153).

Beamtenwohnhaus der Städtischen Gasanstalt

Ehemaliges Beamtenwohnhaus der Städtischen Gasanstalt in der Gitschiner Straße 48. Zwischen 1847 und 1922 befand sich auf dem Gelände des heutigen Böcklerparks ein kommunales Gaswerk, in dem Steinkohle in Gas umgewandelt wurde. Das Beamtenwohnhaus wurde 1855 errichtet und steht zusammen mit den Gebäuden Gitschiner Straße 49 und Böcklerstraße 1 unter Denkmalschutz (Objektdokumentennummer: 09031084) . Genutzt wird der Gebäudekomplex heute von Kreuzberger Sportvereinen (Haus des Sports) und vom Berliner Kindernotdienst.

Gitschiner Straße - Karte