Baerwaldstraße

Baerwaldstraße

Baerwaldstraße - Berlin-Kreuzberg - Postleitzahl: 10961

Die Baerwaldstraße (Postleitzahl 10961) ist eine Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg. Sie beginnt am Carl-Herz-Ufer als Fortsetzung der Prinzenstraße und führt über Wilmsstraße, Urbanstraße, Blücherstraße und Gneisenaustraße bis zur Bergmannstraße.

Benannt ist die Straße seit dem 18. Januar 1874 nach dem Apotheker und Stadtrat Pierre Frédéric Charles (Peter Friedrich Carl) Baerwald (1797–1871). Baerwald war der erste Verwaltungsdirektor der „Gas-Erleuchtungs-Anstalt“ auf einem Gelände vor dem Halleschen Tor, in der heutigen Gitschiner Straße.

 
 

Baerwaldstraße - Adressen

Baerwaldbad Baerwaldbad

Baerwaldstraße 64-67
10961 Berlin

Mehr Infos

Baerwaldstraße - Karte

Baerwaldstraße - Bilder

Baerwaldbad

In der Baerwaldstraße 64–67 befindet sich das 1901 als Stadtbad Kreuzberg eröffnete Baerwaldbad. Das denkmalgeschützte Hallenbad wurde in den Jahren 1898 bis 1901 nach Plänen des Architekten und Berliner Stadtbaurates Ludwig Hoffmann errichtet. Der Erweiterungsbau an der Wilmsstraße, der ebenfalls von Hoffmann geplant wurde, entstand zwischen 1913 und 1917.

Als 1998 der öffentliche Badebetrieb eingestellt wurde, gründete sich eine Initiative aus Kreuzberger Vereinen, die das Bad als Pächter übernahm und wiedereröffnete.

Willi-Boos-Sportplatz

Zwischen Schleiermacherstraße, Gneisenaustraße und Baerwaldstraße liegt die Willi-Boos-Sportanlage (Foto Blickrichtung Baerwaldstraße). Zur Anlage gehören ein mit Flutlicht ausgestatteter Kunstrasenplatz, eine Sporthalle, inklusive Umkleide- und Sanitärräumen und das Clubheim des hier beheimateten Vereins BSC Eintracht / Südring 1931 e.V. Namensgeber des 1953 in Betrieb genommenen Sportplatzes ist der langjährige Vorsitzende und Gründer des Vereins Willi Boos (1909-2009).

Kriegerdenkmal Baerwaldstraße

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Kaiser-Franz-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 auf dem Grünstreifen der Baerwaldstraße, Ecke Urbanstraße. Das vom Berliner Bildhauer Eberhard Encke aus Muschelkalk errichtete Denkmal wurde am 22. Juni 1924 eingeweiht.