Simplonstraße - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info

Simplonstraße

Simplonstraße

10245 Berlin

Friedrichshain

 

Die Simplonstraße (Postleitzahl 10245) ist eine Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain und damit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie verläuft von der Simon-Dach-Straße parallel zur Wühlischstraße bis Neue Bahnhofstraße und Sonntagstraße und ist Teil des Südkiezes. Ihren Namen bekam sie am 15. September 1906 in Anlehnung an die Schweizer Alpenpasslandschaft Simplon wegen des im gleichen Jahr fertiggestellten Simplontunnels. Zuvor bildete sie den weiteren Verlauf der Kopernikusstraße. 1939 wurde die Simplonstraße um die Ludwig-Lehmann-Straße erweitert.


Größere Kartenansicht
   
Adressen in der Simplonstraße nach Hausnummern (Seite kostenlos eintragen)
   
31-37  
Offenbarungskirche der evangelischen Gemeinde Boxhagen-Stralau
Religion in Friedrichshain-Kreuzberg
   

 

 

 


Simplon

Der Simplonpass oder kurz Simplon (it. Sempione) ist ein Strassenpass in den Schweizer Alpen und gehört zur Nationalstrasse A9.

Er verbindet in 2005 m ü. M. das Rhônetal im Schweizer Kanton Wallis mit dem Val d'Ossola in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola und dem Lago Maggiore. Die Passstrasse beginnt auf der Nordseite in Brig und führt auf den Simplonpass mit dem Hospiz. Auf der Südseite des Passes folgt das bereits südländisch angehauchte Dorf Simplon und die Grenzgemeinde Gondo. In Italien folgen die Ortschaften Iselle, Varzo und Domodossola.

Auf der Südseite überragt das vergletscherte Fletschhorn die Passstrasse.

Auf dem Pass gibt es zwei natürliche Seeen, den Rotelsee hinter dem Hospiz sowie den Hopschelsee, der auf der anderen Talseite liegt. In den letzten Jahren sind noch zwei künstlich angelegt worden.

Um die Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Pass vom Inhaber des Salzmonopols Kaspar Jodok von Stockalper ausgebaut. Auf der Passhöhe errichtete er den Spittel und in Gondo ein Lagerhaus, den sogenannten Stockalperturm. Die Ware wurde in dieser Zeit mit Maultieren über den Pass geführt (das sogenannte Säumen). Diese traditionelle Methode des Warentransportes war im Wallis bis ins 20. Jahrhundert gebräuchlich.

Der Pass bekam seine überregionale Bedeutung erst, nachdem Napoleon I. 1801–1805 eine befestigte Passstrasse hatte bauen lassen, um den Pass für seine Artillerie befahrbar zu machen. Seit dieser Zeit war der Simplon mit Postkutschen befahrbar. 1801 wurde auf Napoleons Befehl mit dem Bau des Simplon-Hospizes begonnen, und 1831 wurde er durch die Augustiner-Chorherren des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard vollendet.

Bei der Planung des Nationalstrassennetzes Mitte des letzten Jahrhunderts wurde die Passstrasse als A9 ins Nationalstrassennetz aufgenommen und in den 70er und 80er Jahren durch den Bau von zahlreichen Brücken, z.B. Ganterbrücke und Galerien, wintersicher ausgebaut. Heute gilt der Simplon als der bestausgebaute Passübergang der Schweiz. Obwohl es sich bei der Simplonstrasse um eine Nationalstrasse handelt, kann der Pass mit dem Fahrrad befahren werden.

Unter dem Pass führt der zwischen 1898 und 1921 gebaute Simplontunnel hindurch, ein Eisenbahnbasistunnel.

 

teilweise aus Wikipedia,
der freien Enzyklopädie
Wikipedia, die freie Enzyklopädie
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Besserer Pagerank