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Der nördliche Bereich der Frankfurter
Allee innerhalb des S-Bahn-Ringes wurde im 19. Jahrhundert
zu Wohnzwecken erschlossen. Nach der Festlegung der Straßenführungen
entstand am Schnittpunkt der Rigaer
Straße, Pettenkoferstraße
und Waldeyerstraße
ein Platz in Dreieckform mit einer Fläche von 7.800 Quadratmetern.
Seit dem 23. August 1905 trägt der Platz den Namen des Botanikers
Matthias Jacob Schleiden. Der Platz liegt unweit des S- und U-Bahnhofes
Frankfurter Allee. Die Bebauung in diesem Bereich, der nach der
Samariterkirche
auch Samariterviertel
genannt wird, war im Wesentlichen 1910 abgeschlossen. Fast 100
Jahre war dieser Platz ein unauffälliger und wenig beliebter
Spielplatz. In den Jahren 2004 bis Mai 2005 wurde er im Auftrag
des zuständigen Bezirksamtes für 580.000 Euro als kleine
Grünanlage komplett neu gestaltet, wobei die Anwohner in
die Vorbereitungsphase mit einbezogen waren. Die Planungen und
die Ausführung erfolgten durch die Firma Stattbau GmbH in
Zusammenarbeit mit den Büros Ariane Röntz und Barbara
Willecke. Der nun parkähnliche Platz verfügt über
einen Abenteuerspielplatz und eine Skateranlage. Seit seiner Fertigstellung
gilt in allen Straßen eine Verkehrsberuhigung mit Tempo
30 und eine Parkraumbewirtschaftung.
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