Schleidenplatz - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info

Schleidenplatz

Schleidenplatz

10247 Berlin

Friedrichshain

 

Der Schleidenplatz ist ein kleiner dreieckiger Platz im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Er wurde zwischen 1874 und 1881 angelegt und gilt als Tor zum Nordkiez.


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Der nördliche Bereich der Frankfurter Allee innerhalb des S-Bahn-Ringes wurde im 19. Jahrhundert zu Wohnzwecken erschlossen. Nach der Festlegung der Straßenführungen entstand am Schnittpunkt der Rigaer Straße, Pettenkoferstraße und Waldeyerstraße ein Platz in Dreieckform mit einer Fläche von 7.800 Quadratmetern.

Seit dem 23. August 1905 trägt der Platz den Namen des Botanikers Matthias Jacob Schleiden. Der Platz liegt unweit des S- und U-Bahnhofes Frankfurter Allee. Die Bebauung in diesem Bereich, der nach der Samariterkirche auch Samariterviertel genannt wird, war im Wesentlichen 1910 abgeschlossen. Fast 100 Jahre war dieser Platz ein unauffälliger und wenig beliebter Spielplatz. In den Jahren 2004 bis Mai 2005 wurde er im Auftrag des zuständigen Bezirksamtes für 580.000 Euro als kleine Grünanlage komplett neu gestaltet, wobei die Anwohner in die Vorbereitungsphase mit einbezogen waren. Die Planungen und die Ausführung erfolgten durch die Firma Stattbau GmbH in Zusammenarbeit mit den Büros Ariane Röntz und Barbara Willecke. Der nun parkähnliche Platz verfügt über einen Abenteuerspielplatz und eine Skateranlage. Seit seiner Fertigstellung gilt in allen Straßen eine Verkehrsberuhigung mit Tempo 30 und eine Parkraumbewirtschaftung.

Direkt am Platz (Schreinerstraße 32 / Waldeyerstraße 5) steht ein ehemals denkmalgeschütztes Bürgerhaus. Es handelt sich um einen massiven viergeschossigen Ziegelbau mit wenigen neoklassizistischen Fassadenelementen, der aus Vorder- und Hinterhaus mit Seitenflügel besteht. In den Jahren 2007/2008 wurde es umfassend saniert. Der innenliegende Seitenflügel wurde völlig neu errichtet und ist treppenförmig gestaltet.
neues Giebelbild

In der Rigaer Straße am Schleidenplatz befand sich ein Wandbild mit der Darstellung verschiedener Personen, die aus ihren Fenstern schauen, gestaltet hatte es der Künstler Hans Joachim Eggstein im Jahr 1987. Bei der neuen Eckbebaung verschwand dieses Bild. Dafür gibt es an einer anderen Ecke des Platzes ein neues Graffiti mit der Darstellung eines „Fliegenden Teppichs“.

 

 

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