Proskauer Straße - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info

Proskauer Straße

Proskauer Straße

10247 Berlin

Friedrichshain

 

Die Proskauer Straße (Postleitzahl 10247) ist eine Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain und damit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie verläuft von der Frankfurter Allee zur Eldenaer Straße, wobei sie die Rigaer Straße, die Schreinerstraße und die Bänschstraße kreuzt. Die Proskauer Straße gehört zum Samariterviertel und ist damit auch Teil des Nordkiezes, benannt ist sie nach der Stadt Proskau.


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Proskau

Prószków (deutsch Proskau) ist eine Stadt und Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde im Powiat Opolski in Polen südlich der Stadt Oppeln in der Woiwodschaft Oppeln. Im Mittelalter war diese Gegend reich an Lagerstätten des gelben Erzes. Bis heute erhalten ist hier ein Schloss des oberschlesischen Geschlechts Proskowski.

Vom 14. Jahrhundert an bis 1769 war das Gebiet um Proskau Familienbesitz der Proskowskis. Die Familie ließ hier 1563 ein Schloss im Renaissancestil errichten, das im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden verbrannt wurde. Der Wiederaufbau wurde 1677 durch den Hauptarchitekten Johann Seregno vollzogen. Im Jahre 1763 ließ Graf Leopold Proskowski im Hinterhof des Schlosses eine in Europa und in der Welt berühmte Fayence-Fabrik bauen, die bis 1793 produzierte. Durch die Schlesischen Kriege gelangte das Proskauer Gebiet in die Hände der Preußen. 1783 war Proskau im Besitz des Grafen von Dietrichstein, der es an Friedrich den Großen verkaufte. Im Schloss und auf dem Gut Proskau richtete der Preußische Staat 1847 eine höhere landwirtschaftliche Lehranstalt ein, die später Landwirtschaftliche Akademie wurde und 1881 als Königlich Landwirtschaftliche Hochschule nach Berlin umzog.

Bis 1945 war die Gemeinde Proskau Teil des Landkreises Oppeln. 1939 zählte die Gemeinde Proskau 2489 Einwohner, heute etwa 2600. Während des Zweiten Weltkriegs ist nur eine geringe Zahl der einheimischen Bevölkerung vertrieben worden. Bei der Volkszählung 2002 gaben ca. 30% der Bevölkerung als Nationalität Deutsch an.

Im Jahr 2004 bekam Prószków wieder die Stadtrechte.

 

teilweise aus Wikipedia,
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