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Seinen Ursprung hat der Platz in dem bis 1863 dort existierenden
Landsberger Tor am Ende der Landsberger Straße. Nach der
Demontage des Tores erhielt der Platz 1864 den Namen Landsberger
Platz. Nachdem die am Ende des Zweiten Weltkrieges entstandenen
Trümmerberge der früheren Wohnhäuser bis 1950 von
vielen Freiwilligen beseitigt worden waren, wurde der Platz zu
DDR-Zeiten in Leninplatz umbenannt. In den 1960er-Jahren erfolgten
weitere Abrisse in dem Gebiet zwischen dem Volkspark
Friedrichshain und dem Alexanderplatz. Es entstand ein völlig
neues Stadtquartier mit einem neugestalteten Leninplatz, der nun
den ehemaligen Büschingplatz einen Teil der Landsberger
Straße und den früheren Landsberger Platz umfasste.
Der Platz erhielt eine Rahmung aus geschwungenen Plattenbauten.
Auf dem Platz entstand eines der höchsten Wohnhäuser
Ost-Berlins. Blickfang war seit 1970 das überdimensionale
Denkmal Lenins aus poliertem roten Granit vor dem Turm-Hochhaus.
Im Jahre 1992 wurde das Lenindenkmal abgerissen und der Platz
umbenannt.
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