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Landkreis Niederbarnim
Der Landkreis Niederbarnim war ein Landkreis in Brandenburg und
bestand von 1818 bis 1952. Die Bezeichnung Niederbarnim wurde
1412 erstmalig erwähnt und bezeichnete von 1451 (Aufteilung
des Barnim in "Hohen Barnim" (Oberbarnim) und "Niederbarnim")
bis 1952 eine regionale Verwaltungseinheit.
Der Landkreis umfasste fast das ganze Umland Berlins nördlich
der Spree. Bis zur Gründung von Groß-Berlin am 1. Oktober
1920 gehörten zahlreiche heutige Stadtteile Berlins zu diesem
Landkreis. Sein Pendant auf der südlichen Spreeseite war
der Landkreis Teltow. Beide Landkreise profitierten in extremen
Maße von der Suburbanisierung der in enge Stadtgrenzen eingezwängten
Hauptstadt. Die an Berlin angrenzenden Gemeinden wuchsen in wenigen
Jahren von Dörfern zu Vorstädten mit fünfstelliger
Einwohnerzahl heran. Anders als die im Kreis Teltow gelegenen
Gemeinden waren die Niederbarnimer Vororte überwiegend von
Arbeitern bewohnt und hatten ein niedriges Steueraufkommen
Das ehemalige Kreisgebiet gehört mit Ausnahme der 1920 in
Groß-Berlin aufgegangenen Gemeinden auch heute noch zu Brandenburg,
vorwiegend zu den Landkreisen Oberhavel und Barnim. Der südöstliche
Zipfel um die Stadt Altlandsberg und die amtsfreien Gemeinden
Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Neuenhagen, Petershagen/Eggersdorf
und Rüdersdorf gehört heute zum Landkreis Märkisch-Oderland,
die Stadt Erkner sowie die amtsfreien Gemeinden Schöneiche,
Woltersdorf und Grünheide zum Landkreis Oder-Spree.
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