Landsberger Allee - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info

Landsberger Allee

Landsberger Allee

10249 Berlin

Friedrichshain

 

Die Landsberger Allee (Postleitzahl 10249) ist eine Straße in Berlin. Sie führt vom Platz der Vereinten Nationen und der Friedenstraße bis zur Landsberger Chaussee. Sie durchläuft die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Mit 11 km gehört sie zu den längsten Straßen Berlins. Zudem ist sie eine der Hauptverkehrsadern der östlichen Stadtbezirke.


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Namenspatron ist jedoch nicht das ehemals brandenburgische Landsberg an der Warthe, sondern die wesentlich näher gelegene Kleinstadt Altlandsberg. Ihr Name geht ursprünglich auf die vom Alexanderplatz zum Landsberger Tor verlaufende Landsberger Straße zurück, deren Verlängerung sie bildet (weiterlesen)
   
Adressen in der Landsberger Allee nach Hausnummern (Seite kostenlos eintragen)
   
26-32  
NH Berlin-Alexanderplatz
Hotels in Friedrichshain-Kreuzberg
   
53  
Bike Dudes
Fahrradläden in Friedrichshain-Kreuzberg
   

 


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Die Landsberger Allee wechselte in der Geschichte mehrfach mit ihrem Namen auch ihren Verlauf. Bereits im Mittelalter war die Straße ein wichtiger Fernverkehrsweg in die östlichen Gebiete Brandenburgs. Der Straßenzug begann ursprünglich als Landsberger Straße am Alexanderplatz und verlief über das Landsberger Tor weiter als Landsberger Allee in nordöstlicher Richtung nach Lichtenberg (seit 1854), wo sie an der Kreuzung mit der Roederstraße den Namen in Landsberger Chaussee wechselte. Diese führte dann bis zur Stadtgrenze (und wurde 1920 mit dem Inkrafttreten des Groß-Berlin-Gesetzes entsprechend verlängert), wo sie als Berliner Straße beziehungsweise Altlandsberger Chaussee weiterlief.

1950 wurde die Straße zusammen mit einem Teil der Landsberger Straße in Leninallee umbenannt.

Landsberger Allee - Leninallee 1980 (DDR)

ADN-Text zum Bild von 1980: "Aus der Leninallee bietet sich dieser Blick auf die Silhouette des hauptstädtischen Zentrums.- (Fotostandpunkt etwa in Höhe des Eingangs zum Krankenhaus Friedrichshain)"

Bild und Text zum Bild stehen unter CC-BY-SA-Lizenz - Bundesarchiv, Bild 183-W0717-0020 / Zimmermann, Peter / CC-BY-SA

Beim Umbau des Alexanderplatzes und der Kahlschlagsanierung des daran anschließenden nordöstlichen Stadtquartiers (ehemals Georgenvorstadt) rund um die Georgenkirche wurde der Straßenverlauf der Landsberger Straße 1967 zwischen Alexanderplatz und Büschingplatz aufgehoben und mit Zeilenbauten bebaut. Die Leninallee endete von nun an am Leninplatz (vorher Landsberger Tor, heute Platz der Vereinten Nationen). Am Leninplatz schwenkte der Straßenverlauf nun in westlicher Richtung in die damals neu angelegte Mollstraße, die verlängerte Wilhelm-Pieck-Straße (heutige Torstraße), ab (Nordtangente). Im Zuge des Baus der Trabantenstädte in Marzahn wurde 1978 ein Teil der Landsberger Chaussee der Leninallee zugeschlagen.

An der Kreuzung zur Danziger Straße wurde 1981 das Sport- und Erholungszentrum SEZ errichtet.

1992 wurde schließlich auf Beschluss des Berliner Senats die gesamte Leninallee in Landsberger Allee umbenannt, gleichzeitig erhielt der Leninplatz seinen heutigen Namen, nachdem zuvor das Denkmal Lenins entfernt worden war.

An der Kreuzung Landsberger Allee/Storkower Straße wurden 1996 die Landsberger Arkaden errichtet – ein zwölfstöckiges Gebäude, das ursprünglich als Einkaufszentrum geplant war, aber zehn Jahre lang als größte Investitionsruine Berlins galt. Seit Sommer 2007 wird das Gebäude nun fertiggestellt.


 

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