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Die Landsberger Allee wechselte in der Geschichte mehrfach mit
ihrem Namen auch ihren Verlauf. Bereits im Mittelalter war die
Straße ein wichtiger Fernverkehrsweg in die östlichen
Gebiete Brandenburgs. Der Straßenzug begann ursprünglich
als Landsberger Straße am Alexanderplatz und verlief über
das Landsberger Tor weiter als Landsberger Allee in nordöstlicher
Richtung nach Lichtenberg (seit 1854), wo sie an der Kreuzung
mit der Roederstraße den Namen in Landsberger Chaussee wechselte.
Diese führte dann bis zur Stadtgrenze (und wurde 1920 mit
dem Inkrafttreten des Groß-Berlin-Gesetzes entsprechend
verlängert), wo sie als Berliner Straße beziehungsweise
Altlandsberger Chaussee weiterlief.
1950 wurde die Straße zusammen mit einem Teil der Landsberger
Straße in Leninallee umbenannt.
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ADN-Text zum Bild von 1980: "Aus der Leninallee bietet
sich dieser Blick auf die Silhouette des hauptstädtischen
Zentrums.- (Fotostandpunkt etwa in Höhe des Eingangs
zum Krankenhaus Friedrichshain)"
Bild und Text zum Bild stehen unter CC-BY-SA-Lizenz
- Bundesarchiv, Bild 183-W0717-0020 / Zimmermann, Peter
/ CC-BY-SA
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Beim Umbau des Alexanderplatzes und der Kahlschlagsanierung des
daran anschließenden nordöstlichen Stadtquartiers (ehemals
Georgenvorstadt) rund um die Georgenkirche wurde der Straßenverlauf
der Landsberger Straße 1967 zwischen Alexanderplatz und
Büschingplatz aufgehoben und mit Zeilenbauten bebaut. Die
Leninallee endete von nun an am Leninplatz (vorher Landsberger
Tor, heute Platz
der Vereinten Nationen). Am Leninplatz schwenkte der Straßenverlauf
nun in westlicher Richtung in die damals neu angelegte Mollstraße,
die verlängerte Wilhelm-Pieck-Straße (heutige Torstraße),
ab (Nordtangente). Im Zuge des Baus der Trabantenstädte in
Marzahn wurde 1978 ein Teil der Landsberger Chaussee der Leninallee
zugeschlagen.
An der Kreuzung zur Danziger Straße wurde 1981 das Sport-
und Erholungszentrum SEZ errichtet.
1992 wurde schließlich auf Beschluss des Berliner Senats
die gesamte Leninallee in Landsberger Allee umbenannt, gleichzeitig
erhielt der Leninplatz seinen heutigen Namen, nachdem zuvor das
Denkmal Lenins entfernt worden war.
An der Kreuzung Landsberger Allee/Storkower Straße wurden
1996 die Landsberger Arkaden errichtet ein zwölfstöckiges
Gebäude, das ursprünglich als Einkaufszentrum geplant
war, aber zehn Jahre lang als größte Investitionsruine
Berlins galt. Seit Sommer 2007 wird das Gebäude nun fertiggestellt.
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