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Die Benennung der Straße erfolgte am 5. September 1903.
Vorher war sie als Straße Nr. 10 in der Abteilung XIV des
Bebauungsplanes verzeichnet. Obwohl noch im Stadtplan von 1901
die Straßentrasse im Bereich zwischen der Simon-Dach-Straße
und der Gürtelstraße der heutigen Kopenikusstraße
als Sudermannstraße benannt war, gab es keine offizielle
Umbenennung sondern eine Neubenennung der Straße, der alte
Name wurde offensichtlich zwischenzeitlich ersatzlos gelöscht.
Am 15. September 1903 wurde auch die Trasse bis zur Gubener Straße
als Kopernikusstraße benannt. Der Abschnitt zwischen der
Simon-Dach-Straße und der Ludwig-Lehmann-Straße wurde
mit dieser zusammengefasst und heißt seit dem 16. August
1906 Simplonstraße, heute heißt die Verlängerung
der Kopernikusstraße von der Simon-Dach-Straße bis
zum Zusammentreffen mit der Boxhagener Straße Wühlischstraße.
In der Kopernikusstraße stehen mehrere Häuser unter
Denkmalschutz. Dabei handelt es sich um das 1902/1903 erbaute
Mietshaus mit der Hausnummer 2/3 von Hermann Kriegel und Hermann
Salow, die 1905 erbauten Fabrikgebäude Nr. 23 und Nr. 26
(zweiter Hinterhof) sowie die ehemalige Möbelfabrik Rössler
& Schmidt in der Nr. 35. Letztere wurde 1905/1906 von dem
Berliner Architekten F. Schlundt geplant und ist heute Teil des
Comeniushof am angrenzenden Comeniusplatz und nicht mehr über
die Kopernikusstraße erreichbar. Am Haus Nr. 19 ist eine
Gedenktafel angebracht, die an den NS-Widerstandskämpfer
Karl Pinnow erinnert, der in diesem Haus wohnte.
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