Erich-Steinfurth-Straße - Berlin-Friedrichshain - Xhain.info

Erich-Steinfurth-Straße

Erich-Steinfurth-Straße

10243 Berlin

Friedrichshain

 

Die Erich-Steinfurth-Straße (Postleitzahl 10243) ist eine Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain und damit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie verläuft direkt hinter dem Ostbahnhof von der Straße der Pariser Kommune bis zur Koppenstraße. Benannt ist die Straße nach dem Politiker Erich Steinfurth. Ihren Namen trägt sie seit 1962, vorher hieß sie Madaistraße.


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Erich Steinfurth

Erich Steinfurth (* 10. August 1896 in Mittenwalde; † 1. Februar 1934) war ein deutscher Politiker und von 1929 bis 1933 preußischer Landtagsabgeordneter für die KPD. Ihm ist, u. a. mit John Schehr, das Gedicht John Schehr und Genossen von Erich Weinert gewidmet.

Steinfurth arbeitete seit dem Ende des Ersten Weltkrieges bis zu seiner Entlassung 1923 im damaligen Reichsbahn-Ausbesserungswerk (RAW) in der Nähe des ehemaligen Güterbahnhofs Berlin-Grunewald.

Seine politische Karriere begann er in der USPD, mit deren Mehrheitsflügel er sich 1920 der KPD anschloss. Zusätzlich war er Mitglied im Betriebsrat des RAW.

1923 war Steinfurth in den Abwehrkämpfen gegen die faschistische Reaktion in München aktiv und wurde deshalb 1924 zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.

1925 leitete er die Rote Hilfe Deutschlands im Bezirk Berlin-Brandenburg. Von 1929 bis 1933 war er preußischer Landtagsabgeordneter.

Am 25. März 1933 wurde er verhaftet und in das Zuchthaus Plötzensee in Berlin-Wedding gebracht. Nach schweren Misshandlungen wurde er anschließend in das KZ Sonnenburg transportiert.

In der Nacht des 1. auf den 2. Februar 1934 wurde er zusammen mit Eugen Schönhaar, Rudolf Schwarz und dem amtierenden KPD-Vorsitzenden John Schehr von der Gestapo „auf der Flucht erschossen“.

 

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